Aktuelle Termine

28.6. – 1.7. 2018 Yin/Yang Dr. Jayesh Shah + Mahesh Gandhi
                            in Wessling/bei München

05. – 07.10. 2018 Dr. Jayesh Shah Seminar in Freiburg

12. – 14.10. 2018 Dr. Jayesh Shah Seminar in Hamburg

   

Was ist eigentlich Homöopathie ?

 

Seit 200 Jahren...

Weltweit erlebte die Homöopathie im 19. Jahrhundert einen geradezu spektakulären Aufstieg. Die englische Königsfamilie, der amerikanische Unternehmer John D. Rockefeller, die Schriftsteller Charles Dickens und Mark Twain gehörten zu ihren berühmtesten Fürsprechern. Auch religiöse und politische Persönlichkeiten wie Papst Pius X., Benjamin Disraeli und Mahatma Ghandi förderten die Verbreitung der homöopathischen Heilkunst.

Vor allem aber waren es die Behandlungserfolge während der großen Epidemien, die im vorigen Jahrhundert die Homöopathie in der Bevölkerung populär machten. Brach eine Seuche aus, dann waren die meisten Ärzte hilflos. Mehr als die Hälfte ihrer Patienten fand damals bei Infektionskrankheiten den Tod.

Nur im Wirkungsbereich homöopathischer Ärzte war die Sterblichkeit geringer. Unter ihrer Behandlung starben - das belegen Statistiken - lediglich drei, maximal zwanzig von hundert Personen.

 

Vor zweihundert Jahren begann mit der Entdeckung des deutschen Arztes Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) die Geschichte der homöopathischen Heilkunst.

Von Kollegen geschätzt als der beste Chemiker unter den damaligen Ärzten, hatte Hahnemann seit 1790 die Wirkungen von Arzneien auf den Menschen systematisch erforscht.

Sein Ergebnis: Arzneimittel machen gesunde Menschen krank. Im gesunden Organismus löst jede Arznei ganz eigene, nur für dieses Mittel typische Beschwerden aus. Diese sind denjenigen sehr ähnlich - das war Hahnemanns entscheidende Entdeckung -, mit denen kranke Menschen einen Arzt aufsuchen.

Zwischen Arzneisymptomen bei Gesunden und den Leidenssymptomen eines Kranken besteht eine gesetzmäßige Ähnlichkeitsbeziehung,

Hahnemann - und das ist seine große wissenschaftliche Leistung - wusste diese Ähnlichkeitsbeziehung medizinisch nutzbar zu machen.


Ähnliches sollte mit Ähnlichem geheilt werden.

Die Behandlung nach Symptomenähnlichkeit ist das therapeutische Prinzip in der homöopathischen Medizin: das persönliche Krankheitsbild des Patienten und die Prüfungssymptome der Arznei ( am Gesunden! ) müssen übereinstimmen. Nur dann wird die verordnete Arznei dauerhaft heilen.

Systematisch durchgeführte Arzneimittelprüfungen an gesunden Menschen, der Vergleich der Ergebnisse mit individuellen Krankheitsbildern, die genaue Beobachtung von Heilverläufen und die seit zweihundert Jahren in aller Welt dokumentierten Behandlungserfolge haben die wissenschaftliche Bedeutung der Homöopathie immer wieder aufs Neue unter Beweis gestellt.

Noch zu Lebzeiten Hahnemanns entstanden homöopathische Akademien, Krankenhäuser und Apotheken. Und zu Beginn des 20. Jahrhunderts lehrten und praktizierten die bedeutendsten Homöopathen in den USA. Am Hahnemann Medical College in Philadelphia sind die Arzneimittelkenntnisse und die klinischen Erfahrungen entscheidend erweitert worden.

Heute sind es nicht nur die Erfolge in der Behandlung akuter Krankheiten, sondern es ist vor allem die Heilbarkeit chronischer Leiden, die immer mehr Patienten und in zunehmenden Maße auch medizinische Behandler ( Ärzte, Heilpraktiker ) von den Möglichkeiten der Homöopathie überzeugen.

 


 

   
   
   
   

 
   
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